Markus Hofmann

Dark Fantasy

Markus Hofmann

Geschichten direkt auf die Zwölf: Ehrliche Dark Fantasy, Weird West und dystopische Grauzonen für alle, die echte Tiefe und eine Prise Galgenhumor suchen.

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Biografie

Markus Hofmann

Bei mir liest du Geschichten genau so, wie das Leben eben ist: direkt auf die Zwölf, ohne Chichi und verdammt kompliziert. Ich komm aus’m Ruhrpott – einer Region, in der man Tacheles redet und kein großes Gewese um die Dinge macht. Genau diese ehrliche, ungeschönte Mentalität steckt auch in meinem literarischen Gen.

Ich positioniere mich bewusst abseits der weichgespülten Kuschel-Fantasy: Meine Welten bewegen sich zwischen dem staubigen, übernatürlichen Wahnsinn des Weird West und düsteren, gesellschaftskritischen Dystopien. Mich interessieren keine makellosen Helden im strahlenden Sonnenschein. Ich suche die moralischen Grauzonen, in denen Macht ihren Preis fordert, Verlust tiefe Spuren hinterlässt und das Leben, passend zur Stimmung, meistens ziemlich beschissen ist.

Warum ich ausgerechnet so düstere Kost serviere? Weil es mein Ventil ist. Das Schreiben hilft mir aktiv dabei, meine eigenen Depressionen im Zaum zu halten. Anstatt mich selbst von der Dunkelheit zerfressen zu lassen, schicke ich meine Protagonisten durch die Hölle. Wir durchleben den Schmerz gemeinsam, Seite für Seite, und finden zusammen einen Weg ans Licht. Meine Geschichten sind deshalb ein literarisches Pflaster für alle Malocher, denen es im Alltag manchmal einfach zu viel wird, und für Menschen, die „den schwarzen Hund“ aus eigener Erfahrung kennen – sei es aktiv oder passiv.

Es sind Bücher für alle, die eine Story mit echter, schmerzhafter Tiefe suchen, aber zum Lachen nicht in den Keller wollen. Denn ohne den fein gestreuten Galgenhumor wäre die Schwere kaum zu ertragen.

Das Erzählen liegt mir im Blut. Nach verschiedenen Kurzgeschichten und einem Hörspiel bin ich nun mit meinem Debütroman Rüdiger am Start. Meine kreativen Wurzeln liegen dabei tief im Pen & Paper-Rollenspiel, besonders geprägt durch die düstere, unbarmherzige Welt von Deadlands. Dort habe ich gelernt, wie verdammt stark Atmosphäre und moralische Zwickmühlen wirken können, wenn die Würfel fallen und jede falsche Entscheidung dich direkt den Kopf kosten kann.

Wenn du also Bock auf Figuren hast, die nicht immer wissen, ob sie das Richtige tun, dabei aber trotzdem mit vollem Anlauf ins nächste moralische Dilemma stolpern, dann bist du bei mir richtig. Meine Welten sind für alle, die gern mitfiebern, mitleiden und sich zwischendurch fragen: „Warum tut der Autor seinen Charakteren das eigentlich an?“ Die Antwort ist einfach: Weil es sonst ja viel zu leicht wäre.