Verlagsjournal

Die Alte Welt von Lorec: Ein Land zwischen Licht und Schatten

Die Alte Welt von Lorec, ein Land zwischen Licht und Schatten. Wälder voller mystischer Wesen, alte Völker und ein göttliches Artefakt, das die Welt erschuf und sie zerstören könnte. Die tragische Geschichte der Elben und des Verrats, der alles veränderte.

Zurück zum Journal

Die Alte Welt von Lorec: Ein Land zwischen Licht und Schatten

Lorec ist eine Welt voller Wunder und atemberaubender Landschaften. Wälder, Berge und Städte erzählen von einer langen, schmerzvollen Geschichte. Wer durch Lorec reist, begegnet Schönheit und Vergessenem zugleich.

In den urzeitlichen Wäldern leben mystische Geschöpfe, verborgen zwischen Bäumen und Felsen. Manche gelten als Wunder, andere als Warnung.

Lorec ist die Heimat vieler Völker. Menschen, Zwerge, Halblinge, Dunkelelben und andere Wesen teilen sich dieses Land, doch sie leben nicht in Eintracht. Einst war das anders.

Vor Hunderten von Jahren herrschte Harmonie zwischen den Völkern. Die Elben galten damals als die edelsten und weisesten aller Geschöpfe. Sie waren nicht nur für ihre Schönheit bekannt, sondern auch für ihre tiefe Verbindung zur Magie und zu den göttlichen Mächten.

Das Heilige Buch von Sarras

In jener Zeit vertraute Gott Sarras den Elben eine Aufgabe von größter Bedeutung an. Sie sollten ein Artefakt bewahren, dessen Macht niemals in falsche Hände geraten durfte: das Heilige Buch von Sarras.

Es war weit mehr als ein gewöhnlicher Gegenstand. Es war ein Werkzeug der Schöpfung. In seinen Seiten bündelten sich die Kräfte der Überwelt und der Unterwelt – jene uralten Mächte, aus denen Materie, Leben und Magie hervorgingen.

Die Legenden erzählen, dass Lorec selbst durch die göttlichen Worte dieses Buches erschaffen wurde. Wasser entstand aus den Tränen von Sarras, Stahl wurde aus dem Berg der Götter gewonnen und Feuer aus einem sterbenden Stern geboren.

Der Verrat

Doch jede Macht weckt Begehrlichkeiten.

Während die Elben das Buch bewachten, lauerte in der Tiefe eine andere Kraft. Die Götter der Unterwelt begehrten es für sich. Mit seiner Macht könnten sie ein Tor zwischen ihrer Welt und der Welt der Sterblichen öffnen.

Der größte Verrat kam jedoch nicht von außen.

Prinz Tuphertormar, Sohn des Elbenkönigs Sefalumar, las heimlich aus dem Buch von Sarras. Was als verbotene Neugier begann, wurde zu unstillbarer Gier. Als sein Vater davon erfuhr, war es bereits zu spät.

In jener Nacht begann der Fall der Elben.

Aus Weisheit wurde Hochmut. Aus Pflicht wurde Verrat.

Hoffnung inmitten der Finsternis

Jede Legende verweist auf eine Wahrheit, die vielleicht noch nicht vollständig erzählt wurde. Wer Lorec betritt, betritt ein Land, in dem Schönheit und Schrecken dicht beieinanderliegen.

Doch selbst in dieser Finsternis gibt es Hoffnung.

Denn solange es jene gibt, die sich erinnern, ist Lorec nicht verloren. Solange Menschen, Zwerge, Halblinge und verborgene Verbündete den Mut finden, sich dem Schatten entgegenzustellen, kann das Licht von Sarras erneut auf diese Welt fallen.

Willkommen in Lorec.
Einer Welt, die aus göttlichen Tränen geschaffen wurde.
Und durch Verrat zerbrach.